Wie entsteht erblich bedingter Haarausfall?

Wie entsteht erblich bedingter Haarausfall?

Bereits in jungen Jahren sind es die Geheimratsecken, die das Ende der Haarpracht ankündigen. Mit der eigenen Vergänglichkeit kommen gerade Männer sehr häufig durch den erblich bedingten Haarausfall in Kontakt. Doch wie kann erblich bedingter Haarausfall eingedämmt werden und warum stellt er für viele Männer ein so großes Problem dar? Wir haben die wichtigsten Faktoren zum Thema noch einmal in den Blick genommen.

Ein hormonelles Phänomen

Inzwischen ist die Wissenschaft sehr genau darüber informiert, was im Detail zu den Veränderungen der Haarwurzeln führt. In der Summe können die Gründe auf das männliche Sexualhormon Testosteron zurückgeführt werden. Dieses kommt unter anderem als Dihydrotestosteron im Körper vor. Auf der Grundlage der genetischen Disposition ist es nun möglich, dass die Haarwurzeln überempfindlich auf den Einfluss dieses Hormons reagieren. Die Betroffenen verfügen zudem über eine gesteigerte Produktion des Enzyms 5-Alpha-Reduktase. Unter dem Strich sind beide Faktoren für die physischen Veränderungen verantwortlich.

Sehr schnell führen diese Einflüsse dazu, dass sich die Wachstumsphasen der einzelnen Haarfollikel verkürzen. Zwar lässt sich auf dem Kopf nach wie vor der ganze Zyklus nachweisen. Doch durch dessen neue Kürze erhalten die Haare schon bald nicht mehr ihre übliche Stärke und fallen schon nach kürzerer Zeit aus. In der Folge lichtet sich das Haar und kahle Stellen treten auf.

Erblich bedingter Haarausfall und die Transplantation

In diesen Tagen ist es die Transplantation, die den Betroffenen die Möglichkeit gibt, sich dem Phänomen zur Wehr zu setzen. Die positiven Erfahrungen, die damit bereits gesammelt werden konnten, beschränken sich nicht nur auf einige prominente Figuren. Auf dem Portal www.ganz-hamburg.de äußern sich beispielsweise einige Menschen zu ihrer persönlichen Haartransplantation Erfahrung. Doch natürlich handelt es sich nicht um die einzige Informationsquelle.

Der Ablauf der Transplantation ist von der jeweiligen Methode abhängig. In diesen Tagen wird vermehrt auf besonders schonende Anwendungen, wie zum Beispiel die Saphire Perkutan Technik, gesetzt. Ein besonderes, mit einem Saphir besetztes Gerät sorgt dafür, dass die Patienten während des Eingriffs kaum Schmerzen spüren. Die innovative Technik trägt außerdem dazu bei, dass sich die nur sehr kleinen Wunden schneller verschließen und die Regeneration der bearbeiteten Stellen wie gewünscht voranschreitet. Bereits nach einigen Tagen kann das Wohlbefinden auf diese Art und Weise wieder vollständig hergestellt werden. Je nach Haarlänge dauert es bedeutend länger, bis die Effekte des Eingriffs schließlich in vollem Umfang sichtbar sind.

Ein Thema aus der Mitte der Gesellschaft

Bereits die umfassenden Erfahrungen, die mit diesem interessanten Gebiet der Medizin gesammelt wurden, deuten auf das breit gestreute Interesse hin. Doch bis dato ist es nicht gelungen, die Transplantation bis in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Dies zeigt sich etwa an der Perspektive der Krankenkassen. Trotz der klaren psychischen Schwierigkeiten, die erblich bedingter Haarausfall mit sich bringen kann, sind sie weiter nicht dazu bereit, die Kosten des Eingriffs zu tragen. Stattdessen wird die OP als eine rein ästhetische Maßnahme gewertet, für die es keine Zuschüsse gibt. Die Kliniken geben sich derweil große Mühe, um zum Beispiel auch auf Messen aktiv zu sein.

Für Patienten ist deshalb noch einmal darauf zu verweisen, wie wichtig es ist, sich einen zuverlässigen Partner mit einem guten Verhältnis von Preis und Leistung zu suchen.

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